7 Tipps, wie du deine (Sinn-)Krise erfolgreich meistern kannst

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In unserem Leben wechseln sich Höhen und Tiefen ständig ab. Mal bleibt alles ruhig und die Sonne scheint, an anderen Tagen braut sich plötzlich ein heftiger Sturm zusammen und wirbelt alles durcheinander. Um dann nicht den Halt zu verlieren, musst du lernen, wie du deine Gefühle steuern kannst. Dadurch kannst du verhindern, dass du in die Opferrolle gerätst.

Jetzt bist du aber in der Krise und weißt nicht, wie du da wieder rauskommst. Dafür habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die dir in dieser Situation helfen können:

1. Akzeptiere, dass du dich in einer Krise befindest

Wenn du jetzt anfängst, dich gegen die Krise zu wehren oder dir Druck machst, dass du so schnell wie möglich da rausmusst, dann wird es schwierig. Denn das kostet dich Kraft und Energie und die brauchst du jetzt eigentlich für andere Dinge. Versuche nicht, mit deinem Schicksal zu hadern oder gar in Selbstmitleid zu verfallen.

Das alles verlängert nur den Prozess, bis du deinen Weg aus der Sinnkrise finden wirst. Sei verständnisvoll und geh rücksichtsvoll mit dir um. Stell dir vor, du nimmst dich selbst in den Arm, um dich zu trösten.

2. Bleib zuversichtlich

Eine positive Einstellung gibt dir die nötige Kraft, um deine Sinnkrise zu überstehen. Denn je schlimmer du deine Situation bewertest und je weniger du an deinen Siegeszug glaubst, desto verzweifelter wirst du sein.


Gedanken wie „Ich komme da nie mehr raus“, „Mein Leben ist zu Ende“, „Ich halte das nicht aus“ verursachen nur mehr Verzweiflung und Mutlosigkeit.

Vertrau dir und mach dir positive und optimistische Gedanken: „Bis jetzt habe ich immer eine Lösung gefunden“ oder: „Es ging immer irgendwie weiter“ oder: „Alles geschieht aus einem Grund.“

3. Welche Situationen hast du schon gemeistert in deinem Leben?

Wenn du zurückdenkst, fallen dir garantiert einige ausweglose Situationen ein, die du trotzdem gemeistert hast. Das wird dir das nötige Selbstbewusstsein und den Mut geben, um auch diese Krise zu bewältigen.
Beantworte dir beispielsweise diese Fragen:

  • Woher habe ich die Kraft genommen, nicht zu verzweifeln?
  • Wie habe ich mir selbst Mut gemacht?
  • Was habe ich getan, um aus der Situation herauszukommen?
  • Wer hat mich in dieser schwierigen Situation unterstützt?

Vielleicht hast du noch alte Notizen in einem Tagebuch dazu? Hast du vielleicht ein Buch, dass wertvolle Tipps enthält? War schon mal jemand, den du kennst, in einer ähnlichen Situation? Jeder kleine Hinweis kann dir jetzt womöglich wieder helfen.

Die Fähigkeit, Krisen gut zu überstehen, wird auch Resilienz genannt. Mehr dazu kannst du in meinem Artikel Resilienz – hilft sie wirklich allen in Krisenzeiten? lesen.

4. Suche dir jemanden zum Reden

Andere Menschen können uns in Krisenzeiten helfen, eine neue Perspektive einzunehmen. Manchmal steigern wir uns so sehr in eine Situation hinein, dass wir unfähig sind, unseren Blick weg von den Problemen auf Lösungen zu richten.

Wir übertreiben vielleicht sogar ein bisschen und fühlen uns hilflos und niedergeschlagen. Andere Menschen können uns wieder auf den Boden der Tatsachen holen und unsere Gedanken in eine andere Richtung lenken. Außerdem kann es befreiend wirken, die Dinge, die uns belasten, auszusprechen. Wenn du niemanden zum Reden hast, kannst du deine Gedanken auch einem Tagebuch anvertrauen. Ein Mal im Monat biete ich auch genau dafür eine kostenlose Online-Sprechstunde an, wahlweise auch am Telefon.

Wenn das alles nicht hilft, kannst du dich an die Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Beide Nummern sind gebührenfrei und rund um die Uhr zu erreichen.

5. Lies Bücher oder höre Musik, die dir Mut machen

Manchmal hilft es auch, sich einen Ratgeber zu schnappen, um auf andere Gedanken oder Lösungen zu kommen. Es gibt zahlreiche Artikel, Podcasts oder auch Biografien von Menschen, die Krisen gemeistert haben.

Ich persönlich höre am liebsten Musik. Es gibt so viele wunderschöne und inspirierende Songs, die dir auch durch die schwere Zeit helfen können.

6. Lebe von einem Tag auf den anderen

In Krisenzeiten können wir uns oft nicht vorstellen, dass das Leben jemals wieder besser wird. Überfordere dich deshalb nicht mit Zukunftsangst und grüble nicht über mögliche Horrorszenarien, die wahrscheinlich eh niemals eintreten werden.

Konzentriere dich lieber auf heute und versuche erst morgen an morgen zu denken. Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

7. Wer weiß, wofür es im Nachhinein gut war

Manchmal zwingt uns das Leben, unsere ausgetretenen Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Manchmal ist dafür aber erst eine Krise nötig, weil wir ansonsten vermutlich nichts verändern würden. Du kannst dich deshalb fragen: Wofür könnte die Krise gut sein? Was kann ich aus dieser Krise lernen? Welche Veränderung schiebe ich schon so lange vor mir her?

Ich hoffe, diese Tipps machen dir Mut, deine Krise durchzustehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Wenn du darüber hinaus Unterstützung brauchst oder Fragen hast, melde dich gerne bei mir.

Vielleicht ist auch mein kostenloser E-Mail-Kurs „Wie du deinem Leben eine neue Richtung geben kannst“ etwas für dich. Hier kannst du dich anmelden.

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