Wie Musik dir in schweren Zeiten helfen kann

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Manchmal hörst du Musik nur nebenbei, zum Beispiel Radio bei der Arbeit oder im Auto. Doch manchmal hörst du plötzlich eine Textzeile, die dir die Augen öffnet. So, als hätte dir jemand eine Botschaft zukommen lassen, auf die du schon so lange gewartet hast. Doch Musik kann noch mehr. Lies weiter.

Musik kann helfen, deine unterdrückten Gefühle rauszulassen

Oftmals fällt es uns schwer, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Vielleicht passt es gerade nicht, weil wir auf Arbeit sind oder uns wurde beigebracht, dass man als Mädchen beispielsweise nicht wütend werden darf. Also wird alles runtergeschluckt und verdrängt.

Doch Musik kann dir helfen, deine Gefühle wieder aus dem Versteck rauszuholen und sie wieder zu fühlen. Vielleicht fragst du dich jetzt, wozu das gut sein soll? Wozu sollte man angeblich negative Gefühle, wie Trauer, Wut oder Angst fühlen wollen?

Jede Träne, die man sich verkneift, stellt sich hinten wieder an.

Anemone Zeim

Das bedeutet, dass die Gefühle, die du unterdrückst, nicht einfach verschwinden. Sie sind noch da und werden immer stärker, bis sie irgendwann ausbrechen. Und das passiert oft in den ungünstigsten Momenten. Manchmal machen uns dann Kleinigkeiten so wütend, dass Außenstehende überhaupt nicht verstehen, wieso wir so überreagieren.

Also ist es doch besser, sich den Gefühlen schon mal anzunehmen, bevor sie übermächtig groß geworden sind. Wenn du noch nicht um etwas oder jemanden getrauert hast, kannst du dir zum Beispiel das traurigste Lied anhören, das dir einfällt. Und dann lass einfach deinen Tränen freien Lauf.

Musik kann dir beim Entspannen helfen

Dein Tag war hektisch und dir schwirren zu viele Gedanken durch den Kopf? Dann kann dir Musik helfen, dich zu entspannen. Leg dich einfach auf deine Couch, Kopfhörer auf oder in die Ohren, Lieblingssong an und die Augen schließen. Du wirst schnell bemerken, wie sich deine Körperhaltung entspannt und deine Gedanken sich auf die Musik konzentrieren.

Wenn dir dein Lieblingssong in diesem Moment unpassend erscheint, dann starte doch einfach eine Playlist mit Entspannungsmusik. Es gibt jede Menge solcher Playlists zur Auswahl.

Singen macht glücklich

Früher habe ich total viel gesungen und mitgesungen: im Schulchor, beim Putzen, beim Autofahren, auf Konzerten. Einmal hatte ich sogar einen Auftritt vor rund 100 Menschen. Ich habe „Cats in the cradle“ in der Version von Ugly Kid Joe gesungen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Irgendwann habe ich es dann nicht mehr so oft gemacht. Und ich war unglücklich. Das ist mir in dieser Zeit klargeworden. Singen macht glücklich. Das kann ich nur bestätigen. Also wird jetzt wieder mehr gesungen. Ob gut oder schlecht, ist doch völlig egal.

Erstelle dir deine eigene Musik-Apotheke

Da Musik in vielen Lebenslagen einfach genau das ist, was du brauchst, kannst du dir verschiedene Playlisten anlegen. Eine, um deinen Herzschmerz und deine Trauer zu fühlen; eine, um deine Wut rauszulassen; eine, um dich zu entspannen. Ganz, wie du willst und was du brauchst.

Im Notfall kann dir das schon ziemlich gut helfen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Playlist an und gleich wieder besser fühlen. Eben wie ein Medikament aus der Apotheke.

Du siehst, Musik kann eine therapeutische Wirkung auf dich haben und ist besser als jede Medizin. Noch dazu ist sie immer verfügbar und kostet oftmals auch nix.

Achtung:

Wenn du allerdings unter Depressionen leiden oder dich niedergeschlagen und hoffnungslos fühlen solltest, dann hole dir unbedingt professionelle Unterstützung. Es gibt kostenlose und auch kostenpflichtige Angebote. Du kannst zum Beispiel diese Hotline anrufen: 0800-33 44 533 (Info-Telefon Depression) oder dir einen Termin für meine kostenlose Krisen-Sprechstunde buchen.

Um eine Depression bei dir selbst zu erkennen, kannst du einen Test absolvieren.

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