Wie du dich aus der Opferrolle befreien kannst

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Um dich aus der Opferrolle befreien zu können, muss dir erstmal klar sein, dass du dich in selbiger befindest. Denn oft wissen wir gar nicht, dass wir in der Opferrolle feststecken. Wir merken nur, dass wir unser Leben irgendwie nicht aktiv gestalten können und dass andere Menschen uns diktieren, was wir zu tun haben. Wir fangen an, zu jammern und fühlen uns ungerecht behandelt. Es ist uns vollkommen unverständlich, warum wir immer nur Pech haben. Wir warten genervt oder frustriert darauf, dass andere sich endlich ändern sollen: der Vorgesetzte, die Eltern, die Lehrer, der Partner und so weiter. 

Wenn du dich aus der Opferrolle befreien willst, musst du die Verantwortung für dich und deine Entscheidungen übernehmen. Im Moment machst du es dir noch leicht und schiebst alles auf andere. Allerdings bringt dir das kein Glück – eher im Gegenteil.

Wie du erkennst, dass du in der Opferrolle bist, kannst du in diesem Artikel lesen. Du musst dir also erstmal den Spiegel vorhalten. Wie du wieder rauskommst, zeige ich dir in diesem Artikel:

In 5 Schritten endlich aus der Opferrolle befreien

Schritt 1: Gestehe dir ein, dass du dich selbst als Opfer siehst

Wir wissen oft noch gar nicht, dass wir uns in der Opferrolle befinden und besonders nicht, dass wir uns da selbst reingebracht haben. Nämlich indem wir die Verantwortung für Leben immer anderen zuschieben. Der erste Schritt ist also, dir endlich einzugestehen, dass du dich als Opfer der Umstände und der Menschen in deinem Leben wahrnimmst. 

Schritt 2: Mach dir bewusst, dass du immer die Möglichkeit hast, selbst zu entscheiden

Solange du glaubst, keinen Einfluss auf dein Leben zu haben und dich als hilflos ansiehst, befindest du dich in der Opferrolle. Aber du bist nicht hilflos. Du hast immer die Möglichkeit, etwas zu verändern. Du allein bestimmst, wie du dich fühlst und verhältst. Übernimm also die Verantwortung für deine Gefühle und mache dadurch einen wichtigen Schritt, dich aus der Opferrolle zu befreien.

Schritt 3: Lerne, wie du deine Gefühle beeinflussen kannst

Vereinfacht gesagt: Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle. Zum Beispiel, wenn dir ein Vorhaben nicht gelungen ist, kannst du auf zweierlei Arten denken: Denkst du also, dass du ein Versager bist und dir sowieso nichts gelingt, dann fühlst du dich automatisch schlecht und nutzlos. Wenn du aber denkst, dass du es das nächste Mal einfach noch mal versuchst, dann fühlst du dich optimistisch und besser.

Schritt 4: Arbeite an deinem Selbstwertgefühl

Indem wir uns selbst ablehnen und nicht gut von uns denken, erfahren wir gehäuft negative Dinge, wie Kränkungen, Eifersucht, Verbitterung und Verletzungen. Wenn du allerdings lernst, dich selbst anzunehmen und dein Selbstbewusstsein zu stärken, wirst du auch weniger anfällig für das Opferverhalten sein. Das ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.

Schritt 5: Mach dir bewusst, dass du keine Schuld an dem hast, was geschehen ist

Schlimme Ereignisse, Schicksalsschläge, oder auch Angriffe, ob auf verbale oder körperliche Weise, passieren einfach. Das Leben ist nicht immer erklärbar. Wenn du negative Erlebnisse als Bestrafung ansiehst oder denkst, dass sie nur dich als Einzelperson betreffen, dann gibst du dir wahrscheinlich auch gleichzeitig die Schuld daran. Um dein Leid zu beenden, kannst du dir bewusst machen, dass es eben nicht deine Schuld ist. 

Aus der Perspektive des Opfers im dunklen Loch sieht die Welt ungerecht und hoffnungslos aus. Wenn du allerdings erkennst, dass das nur deine momentane Sichtweise ist und du das Loch auch verlassen kannst, bieten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Erst musst du deine Lage erkennen und dann kannst du sie auch ändern. 

Wenn du dabei Hilfe brauchst, dann melde dich gerne bei mir. Wir lernen uns dann erstmal unverbindlich kennen und sehen, ob wir zusammen arbeiten wollen.

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1 Kommentar zu „Wie du dich aus der Opferrolle befreien kannst“

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