Wie du aufhörst, deine wertvolle Lebenszeit zu verschwenden

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Früher war ich im „Wochenendklub“. Ich habe immer sehnsüchtig auf Freitag gewartet und hatte Sonntagabend schon Bauchschmerzen. Urlaub war das nächste große Ziel. So vergingen Monate und Jahre wie im Flug, ohne dass ich sagen konnte, dass ich etwas Sinnvolles getan hätte.

Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich dadurch Lebenszeit verschwende und mein Leben sogar irgendwie verkürze. Bewusst hab ich jedenfalls unter der Woche nicht gelebt. Leere Augen starrten mir aus dem Spiegel entgegen. Und das Wochenende war immer wie im Flug vorbei.

Jetzt ist das anders. Ich genieße jeden Tag, versuche es zumindest. Weiß manchmal gar nicht, welcher Wochentag ist, weil es irgendwie keine Rolle mehr spielt. Der Sinn des Lebens ist leben. Dafür habe ich lange gebraucht, aber hab es endlich doch kapiert.

Kurz und knapp: Ich habe mir meinen Wunsch nach Freiheit erfüllt und mich selbstständig gemacht. Natürlich war das ein längerer Weg und es hat mich einiges an Überwindung, Zweifeln und Tränen gekostet. Die Mitgliedschaft im Wochenendklub habe ich ein für allemal gekündigt. Und es hat sich gelohnt. Wir sind nämlich alle in der Lage, unmögliche Dinge zu tun.

Und wie kannst du aufhören, deine Lebenszeit zu verschwenden?

  • Um etwas in deinem Leben zu verändern, musst du dir erstmal bewusst machen, wo du in deinem Leben stehst. Was ist schon so, wie es sein soll? Was ist noch nicht so und wie soll es stattdessen sein?
  • Als Nächstes brauchst du ein Ziel oder zumindest eine Richtung, in die du aufbrechen möchtest. Wo soll es denn für dich hingehen? Ohne ein Ziel oder eine Richtung wirst du dich immer nur im Kreis drehen. Überlege dir also, wo du hinwillst.
  • Akzeptiere die Dinge, die du nicht ändern kannst. Denn sie kosten dich nur Kraft, die du besser für deine Veränderung nutzt.
  • Ändere die Dinge, die du ändern kannst. Überlege dir, welche kleinen Schritte du unternehmen kannst, um deinem Ziel näherzukommen. Was du nicht mehr brauchst, kann weg. Was du brauchst, das gibst du dir entweder selbst oder du bittest jemanden darum.
  • Überprüfe deine Gedanken und Einstellungen. Was hält dich noch zurück? Wo fühlst du dich blockiert?

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Wenn du nicht selbst aktiv wirst, bleibst du abhängig von anderen und das willst du doch nicht mehr, oder? Denn es steht nicht in deiner Macht, was andere tun. Was du tust hingegen schon. Also überlege dir, wer in deinem Leben die Kontrolle haben soll.

Was du noch tun kannst

Du musst nicht gleich die ganze Welt verändern. Das macht dir vielleicht sogar viel zu viel Angst. Das ist auch ganz normal, denn dann kommt dein innerer Schweinehund und will dich abhalten. Also fang doch erstmal klein an und lebe jeden Tag bewusst. Überlege dir nicht nur, was du am Wochenende machen willst. Mach doch auch mal was an einem Dienstag oder Donnerstag.

Wenn du gerne reisen willst und es immer wieder verschiebst: Was hält dich wirklich davon ab? Wann willst du es den machen? Später vermutlich. Aber vielleicht gibt es kein Später mehr. Du kannst es nie wissen.

Versuche also, dir deine Wünsche jetzt zu erfüllen. Finde Möglichkeiten, wie dir das gelingen kann. Höre nicht auf deinen inneren Schweinehund, der dir das ausreden will.

Nehmen wir wieder das Reisebeispiel. Wenn du im Moment nicht für 3 Monate durch Skandinavien reisen kannst, dann mach doch einfach kleinere Trips. Fliege in die Hauptstädte und sieh dich dort ein paar Tage um.

Nutze Gelegenheiten für kleine Schritte, wenn du (noch) nicht den großen Schritt machen kannst. Der Sinn des Lebens ist leben und nicht auf Freitag zu warten. Also kündige am besten auch deine Mitgliedschaft im Wochenendklub. TGIF hat ausgedient, denn jeder Tag ist es wert, gelebt zu werden.

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